Neurologie und
Gehirngesundheit.
Ein wissenschaftlich fundierter, individueller und ganzheitlicher Ansatz für die Diagnostik und Betreuung bei neurologischen Erkrankungen.
Fachärztin für Neurologie · EEG / EMG

ÜBER MICH
Lebenslauf.
Prof. Dr. Zeynep Aydın
Fachärztin für Neurologie · Masterabschluss in Elektroneurophysiologie
Masterstudium in Klinischer Psychologie
2001 schloss ich mein Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät Cerrahpaşa der Universität Istanbul ab. Meine Facharztausbildung in Neurologie absolvierte ich an der Medizinischen Fakultät Istanbul.
Durch Masterstudiengänge in Elektroneurophysiologie und Klinischer Psychologie vertiefte ich meine fachlichen Kenntnisse. 2016 erhielt ich den akademischen Titel Doçent, 2021 wurde mir der Professorentitel verliehen.
Neben internationalen und nationalen wissenschaftlichen Veröffentlichungen habe ich Kapitel für neurologische Lehrbücher verfasst und an Übersetzungen mitgewirkt. An Universitäten habe ich Neurologie und Elektroneurophysiologie unterrichtet und vier Abschlussarbeiten im Rahmen der neurologischen Facharztausbildung betreut.
Meine Tätigkeit umfasst die Diagnostik und Betreuung bei neurologischen Erkrankungen, EEG- und EMG-Untersuchungen, Kopfschmerzen und Gehirngesundheit.
Ausbildung und akademische Tätigkeit
Wissenschaftliche Veröffentlichungen
PRESSE & MEDIEN
Wissen teilen.
Bewusstsein schaffen.
Meine Fernsehinterviews und Gespräche über Neurologie, Gedächtnis und Gehirngesundheit. Die Videos und der verlinkte Artikel sind auf Türkisch.
Gehirngesundheit · Interview
Was können wir beim Älterwerden für unser Gehirn tun?
Auf YouTube ansehenERKRANKUNGEN
Meine Behandlungsschwerpunkte.
Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte und die Untersuchungsbefunde werden gemeinsam beurteilt.
01Vergesslichkeit, Alzheimer
und andere Demenzformen
Gedächtnis und Alltag
und andere Demenzformen
Mögliche BeschwerdenEs kann schwerfallen, sich neue Informationen zu merken. Wiederholte Fragen oder Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben sind ebenfalls möglich. Nicht jede Vergesslichkeit bedeutet Alzheimer.
Untersuchung und DiagnostikBerücksichtigt werden der Beginn der Beschwerden, ihre Auswirkungen auf den Alltag, die eingenommenen Medikamente und Beobachtungen von Angehörigen. Je nach Untersuchungsbefund können Blutuntersuchungen und eine Bildgebung des Gehirns sinnvoll sein.
Behandlung und VerlaufskontrolleDie Behandlung richtet sich nach der Ursache und den individuellen Bedürfnissen. Schlaf, Bewegung, Gefäßgesundheit und Unterstützung durch Angehörige werden einbezogen. Alltagsfähigkeiten und die Wirkung von Medikamenten werden regelmäßig überprüft.
02Kopfschmerzen
und Migräne
Diagnostik, Behandlung und Vorbeugung
und Migräne
Mögliche BeschwerdenMigräne kann mit pulsierenden Kopfschmerzen, Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit einhergehen. Bei manchen Menschen treten zusätzlich Aurasymptome auf, beispielsweise Sehstörungen.
Untersuchung und DiagnostikErfragt werden Häufigkeit, Dauer und Art der Kopfschmerzen sowie die Einnahme von Schmerzmitteln. Die neurologische Untersuchung hilft zu entscheiden, ob weitere Untersuchungen erforderlich sind. Ein Kopfschmerztagebuch kann die Beurteilung erleichtern.
Behandlung und VerlaufskontrolleDie Behandlung von Anfällen und gegebenenfalls eine vorbeugende Therapie werden individuell geplant. Bei geeigneten Patientinnen und Patienten mit chronischer Migräne kann Botulinumtoxin erwogen werden. Plötzlich einsetzende, sehr starke Kopfschmerzen oder eine neu auftretende Schwäche erfordern eine sofortige ärztliche Abklärung.
Botulinumtoxin bei Migräne03Parkinson, Tremor
und Bewegungsstörungen
Bewegung und Lebensqualität
und Bewegungsstörungen
Mögliche BeschwerdenMögliche Beschwerden sind Zittern, verlangsamte Bewegungen, Muskelsteifigkeit und Veränderungen des Gangbildes. Nicht jedes Zittern ist Parkinson.
Untersuchung und DiagnostikBei der Beurteilung werden das Auftreten des Zitterns, seine Auswirkungen auf Bewegungen und die eingenommenen Medikamente berücksichtigt. Die neurologische Untersuchung ist für die Diagnose wichtig. Bei Bedarf folgen weitere Untersuchungen.
Behandlung und VerlaufskontrolleDie Behandlung richtet sich nach den Beschwerden, den Anforderungen des Alltags und Begleiterkrankungen. Medikamentenwirkung und Nebenwirkungen werden überprüft. Regelmäßige Bewegung und bei Bedarf Physiotherapie gehören zur Betreuung.
04Epilepsie
Abklärung und Betreuung bei Anfällen
Mögliche BeschwerdenAnfälle äußern sich nicht immer durch Krämpfe. Auch kurze Phasen mit starrem Blick, Veränderungen des Bewusstseins oder unwillkürliche Bewegungen sind möglich. Ein einzelner Anfall bedeutet nicht immer Epilepsie.
Untersuchung und DiagnostikBeginn, Dauer und die Erholung nach dem Anfall werden genau erfragt. Beobachtungen von Zeuginnen und Zeugen, EEG und bei Bedarf eine Bildgebung des Gehirns werden gemeinsam beurteilt.
Behandlung und VerlaufskontrolleDie Behandlung richtet sich nach der Anfallsform und der individuellen Situation. Regelmäßige Medikamenteneinnahme, Schlaf und Sicherheit werden besprochen. Dauert ein Anfall länger als fünf Minuten oder folgen mehrere Anfälle ohne zwischenzeitliche Erholung, rufen Sie in der Türkei die 112.
Informationen zum EEG05Erkrankungen peripherer Nerven
und der Muskulatur
Neuropathien, Nervenengpässe und EMG
und der Muskulatur
Mögliche BeschwerdenTaubheitsgefühl, Kribbeln, Brennen, Muskelschwäche oder ein vermindertes Gefühl in Händen und Füßen können auftreten. Diese Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben.
Untersuchung und DiagnostikVerteilung und Dauer der Beschwerden sowie die Untersuchungsbefunde werden beurteilt. Bei Bedarf helfen EMG, Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit und Blutuntersuchungen, eine Beteiligung von Nerven oder Muskeln abzuklären.
Behandlung und VerlaufskontrolleDie Behandlung richtet sich nach der Ursache. Schmerzbehandlung, geeignete Maßnahmen bei Nervenengpässen und gegebenenfalls Rehabilitation werden geplant. Veränderungen von Kraft, Gefühlsempfinden und Alltagsfähigkeiten werden kontrolliert.
Informationen zum EMG06Schwindel
und Gleichgewichtsstörungen
Abklärung neurologischer Ursachen
und Gleichgewichtsstörungen
Mögliche BeschwerdenEs können Drehschwindel, Benommenheit, Gleichgewichtsstörungen oder Unsicherheit beim Gehen auftreten. Schwindel allein bezeichnet keine bestimmte Erkrankung.
Untersuchung und DiagnostikErfragt werden die Dauer, der Zusammenhang mit der Körperposition und begleitende Hör-, Seh- oder neurologische Beschwerden. Je nach Befund werden weitere Untersuchungen und gegebenenfalls eine Abklärung durch andere Fachrichtungen veranlasst.
Behandlung und VerlaufskontrolleDie Behandlung richtet sich nach der festgestellten Ursache. Maßnahmen zur Verringerung des Sturzrisikos werden besprochen. Plötzlicher Schwindel mit neuen Sprachstörungen, Doppelbildern, Schwäche in Armen oder Beinen oder der Unfähigkeit zu gehen erfordert sofortige medizinische Hilfe.
Schlaganfall und Betreuung nach einem Schlaganfall
Mögliche BeschwerdenEine plötzlich hängende Gesichtshälfte, Schwäche in einem Arm oder Bein oder Sprach- und Sehstörungen können auf einen Schlaganfall hinweisen. Rufen Sie in der Türkei sofort die 112, statt auf einen Termin zu warten.
Untersuchung und DiagnostikNach einem Schlaganfall werden frühere Krankenhausberichte, bildgebende Untersuchungen, neurologische Befunde und vaskuläre Risikofaktoren gemeinsam beurteilt.
Behandlung und VerlaufskontrolleZur Verringerung des Risikos eines weiteren Schlaganfalls werden Medikamente sowie Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin überprüft. Der Rehabilitationsbedarf wird ermittelt. Bewegung, Alltag und die Umsetzung der Behandlung werden begleitet.
Normaldruckhydrozephalus (NPH)
Mögliche BeschwerdenLangsameres Gehen, kleine Schritte, Gedächtnisprobleme und Schwierigkeiten bei der Blasenkontrolle können auftreten. Diese Beschwerden können auch andere Ursachen haben.
Untersuchung und DiagnostikDie klinische Untersuchung und die Bildgebung des Gehirns werden gemeinsam beurteilt. Bei geeigneten Patientinnen und Patienten können weiterführende Untersuchungen der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit erforderlich sein.
Behandlung und VerlaufskontrolleDie Behandlungsmöglichkeiten hängen von den Untersuchungsergebnissen und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Bei Bedarf erfolgt eine Überweisung in die Neurochirurgie, um die Eignung für eine Shuntbehandlung zu prüfen. Neurologische Beschwerden und Alltagsfähigkeiten werden weiter beobachtet.
Autoimmune Enzephalitis
Mögliche BeschwerdenInnerhalb von Tagen oder Wochen können Gedächtnis- und Verhaltensänderungen, Anfälle oder Bewusstseinsstörungen auftreten. Solche rasch entstehenden Beschwerden erfordern eine dringende ärztliche Abklärung.
Untersuchung und DiagnostikWährend Infektionen und andere Ursachen ausgeschlossen werden, werden Untersuchung, MRT, EEG, Blutanalysen und bei Bedarf eine Untersuchung der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit gemeinsam beurteilt.
Behandlung und VerlaufskontrolleDie Behandlung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung und erfolgt häufig im Krankenhaus. Therapien, die auf das Immunsystem wirken, und eine Behandlung der Anfälle können erforderlich sein. Erholung, Rückfallrisiko und Rehabilitationsbedarf werden regelmäßig überprüft.
BEHANDLUNGEN & UNTERSUCHUNGEN
EEG, EMG und Botulinumtoxin bei Migräne und neurologischen Erkrankungen.
Grundlegende Informationen zu neurologischen Untersuchungen und individuell abgestimmten Behandlungen mit Botulinumtoxin.
ELEKTROMYOGRAFIE
Die Funktion von Nerven
und Muskeln verstehen.
Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit und bei Bedarf eine Nadel-EMG geben Aufschluss über die Funktion von Nerven und Muskeln. Die Ergebnisse werden zusammen mit Ihren Beschwerden und der neurologischen Untersuchung beurteilt.
Vor der Untersuchung
- Bringen Sie frühere EMG-Ergebnisse und relevante Befunde mit.
- Tragen Sie keine Creme oder Lotion auf die Haut auf.
- Informieren Sie das Team vorab, wenn Sie einen Herzschrittmacher oder ein implantiertes Gerät haben oder blutverdünnende Medikamente einnehmen. Setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab.
ELEKTROENZEPHALOGRAFIE
Die elektrische Aktivität
des Gehirns aufzeichnen.
Das EEG zeichnet die elektrische Aktivität des Gehirns mit Elektroden auf der Kopfhaut auf. Es wird insbesondere zur Abklärung von Epilepsie eingesetzt. Die Befunde werden nicht isoliert, sondern zusammen mit den klinischen Informationen interpretiert.
Informationen zum Untersuchungsort und zur Planung Ihres EEG erhalten Sie über den Kontaktbereich.
Vor der Untersuchung
- Ihre Haare sollten sauber und trocken sein. Verwenden Sie kein Haargel oder Haarspray.
- Bringen Sie eine Liste Ihrer Medikamente und frühere EEG-Befunde mit.
- Wenn ein Schlaf-EEG vorgesehen ist, lassen Sie sich die Vorbereitung vom untersuchenden Team erklären.
BOTULINUMTOXIN
Migräne und neurologische Erkrankungen:
Behandlung mit Botulinumtoxin.
Botulinumtoxin wird zur Behandlung bestimmter neurologischer Erkrankungen eingesetzt. Ob die Behandlung geeignet ist, welche Muskeln behandelt werden und wie die Therapie geplant wird, wird durch eine individuelle neurologische Beurteilung festgelegt.
Chronische Migräne
Bei geeigneten Patientinnen und Patienten mit chronischer Migräne ist Botulinumtoxin eine Möglichkeit der vorbeugenden Behandlung. Kopfschmerzhäufigkeit, bisherige Therapien und Untersuchungsbefunde werden gemeinsam beurteilt. Die Behandlung ist nicht für jede Kopfschmerz- oder Migräneform geeignet.
Dystonie
Unwillkürliche Muskelkontraktionen können verdrehende Bewegungen oder ungewöhnliche Körperhaltungen verursachen. Bei zervikaler Dystonie der Halsmuskulatur und anderen geeigneten fokalen Dystonien kann Botulinumtoxin zur Verringerung von Kontraktionen und damit verbundenen Schmerzen erwogen werden.
Hemifazialer Spasmus
Dabei treten unwillkürliche Muskelzuckungen auf einer Gesichtshälfte auf, oft zunächst um das Auge. Bei geeigneten Patientinnen und Patienten können Botulinumtoxin-Injektionen in die betroffenen Gesichtsmuskeln helfen, die Zuckungen zu vermindern.
Blepharospasmus
Beim Blepharospasmus ziehen sich die Augenlider unwillkürlich zusammen und schließen sich. Botulinumtoxin-Injektionen in geeignete Muskeln um die Augen sollen diese Kontraktionen verringern.
Spastik
Nach einem Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder nach Schädigungen von Gehirn oder Rückenmark kann eine erhöhte Muskelspannung in Armen oder Beinen entstehen. Bei fokaler Spastik kann Botulinumtoxin erwogen werden, um Muskelsteifigkeit, Spasmen und Schmerzen zu vermindern sowie Pflege und Rehabilitation zu erleichtern. Die Behandlungsziele werden bei der Untersuchung festgelegt.
Beurteilung und Verlaufskontrolle
Die Wirkung ist zeitlich begrenzt. Ob und wann die Behandlung wiederholt werden sollte, wird individuell beurteilt. Mögliche Vorteile und Nebenwirkungen werden vor der Anwendung besprochen. Bringen Sie Informationen zu Ihren Medikamenten und früheren Anwendungen mit.
GEHIRNGESUNDHEIT
Tägliche Gewohnheiten.
Langfristiger Nutzen.
Gehirngesundheit hängt nicht von einer einzigen Wundermaßnahme ab. Kleine Schritte, die gemeinsam und dauerhaft umgesetzt werden, sind wichtig.
01Bleiben Sie geistig aktiv
Lesen, eine neue Sprache oder Fähigkeit erlernen, Musik und neue Hobbys können die geistige Aktivität unterstützen. Wählen Sie neben vertrauten Tätigkeiten auch neue Aufgaben, die Sie etwas herausfordern.
02Bewegen Sie sich regelmäßig
Integrieren Sie Spaziergänge, Schwimmen, Radfahren oder eine andere zu Ihrer Gesundheit passende Bewegung in den Alltag. Unterbrechen Sie längere Sitzphasen durch kurze Bewegungspausen.
03Achten Sie auf Ihren Schlaf
Regelmäßiger und ausreichender Schlaf ist wichtig. Lassen Sie anhaltende Schlaflosigkeit, häufiges Erwachen, ausgeprägtes Schnarchen, starke Tagesschläfrigkeit oder Atemaussetzer im Schlaf ärztlich abklären.
04Ernähren Sie sich ausgewogen
Eine mediterrane Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Fisch, Olivenöl und Nüssen bietet eine gute Orientierung. Nehmen Sie Nahrungsergänzungsmittel nicht ohne festgestellten Bedarf ein.
05Pflegen Sie soziale Kontakte
Zeit mit Familie und Freunden, Gespräche, gemeinsame Interessen und soziale Aktivitäten unterstützen die geistige und emotionale Gesundheit.
06Schützen Sie Ihre Gefäßgesundheit
Achten Sie auf die Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin. Nicht zu rauchen, ein gesundes Gewicht zu halten und sich regelmäßig zu bewegen, ist auch für die Gehirngesundheit wichtig.
07Lernen Sie, mit Stress umzugehen
Bewegung, soziale Kontakte, Hobbys, Zeit in der Natur und Entspannungsübungen können helfen. Es geht darum, langfristig hilfreiche Wege im Umgang mit Stress zu finden.
08Nehmen Sie Hören und Sehen ernst
Wenn Sie schlechter hören oder sehen, schieben Sie dies nicht einfach auf das Alter. Eine Untersuchung und bei Bedarf eine Korrektur können den Austausch mit Ihrer Umgebung unterstützen.
Aus dem Ratgeber zur Gehirngesundheit von Prof. Dr. Zeynep Aydın.
Weltgesundheitsorganisation · GehirngesundheitKONTAKT
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